In einem stillen Tiefseebecken der Tethys im Oberjura, vor etwa 160–145 Millionen Jahren, sinken unzählige Radiolarien wie ein feiner „Kieselregen“ durch dunkles indigoblaues Wasser auf den ruhigen Meeresboden. Ihre kunstvoll gegitterten Kieselskelette – kugelige Spumellarien und kegelige Nassellarien – sammeln sich als rötlich-beiger Silikatschlamm, aus dem über immense Zeiträume harter Radiolarit, auch Radiolarien-Chert genannt, entsteht. Nur wenige zarte Wurmspuren und kleine Bodenabdrücke verraten, dass in dieser energiearmen, tiefen Bathyal- bis Abyssalwelt überhaupt Leben am Sediment lebte.
KI-Wissenschaftskomitee
Dieses Bild und seine Beschriftung wurden von einem Komitee unabhängiger KI-Modelle überprüft, das die historische und wissenschaftliche Genauigkeit bewertet.
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Apr 2, 2026