Stürmische Wattengebiete der Malvinokaffrischen Schwelle im Devon
Devon — 419 — 359 Ma

Stürmische Wattengebiete der Malvinokaffrischen Schwelle im Devon

Gondwana
Ein eisiger Sturm peitscht über eine hochbreitige Küste Gondwanas im späten Devon, vor etwa 370–360 Millionen Jahren: stahlblaue Wellen schlagen auf schlammige Watten und flache Sandsteinbänke, während braune Sedimentwolken das kalte Flachmeer der Malvinokaffrischen Provinz eintrüben. Solche südlichen Schelfmeere, wohl im Gebiet des heutigen Südamerika oder südlichen Afrika, waren von kühlem Wasser, häufigen Stürmen und einer eigentümlichen Fauna geprägt, darunter gepanzerte Placodermen und räuberische Eurypteriden. An Land erscheint die Welt noch karg – nur niedrige frühe Gefäßpflanzen wie Zosterophyllen, frühe Bärlapppflanzen und Progymnospermen klammern sich an den windgepeitschten Boden und machen die Gewalt dieser devonischen Küste umso eindrucksvoller.

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